Welche Vorraussetzungen für Pflegestufe?
Verfasst: 24.10.2015, 12:16
Hallo,
mein Vater ist nach einer Hüft-OP und zwei Oberschenkelhals-Brüchen nur noch sehr eingeschränkt bewegungsfähig. Anziehen im unteren Bereich geht nicht allein, ausziehen nur mit Mühe. Rasieren und Zähneputzen geht noch, aber richtig waschen nicht. Toilette nur mit viel Mühe (und dem Risiko des wegrutschens...). Schmerzen bei fast allen Bewegungen.
Vor kurzem hatten wir eine Pflegestufe beantragt, die jedoch abgelehnt wurde da bisher meine Mutter die Pflege übernommen hat und der Pflegebedarf angeblich nicht über diese Mindestzeit hinaus kommt. Nun hat meine Mutter aber leider einen Herzinfarkt bekommen und liegt im Krankenhaus, muss danach zur Reha und kann dann natürlich auch nicht mehr so richtig weiter pflegen - bzw. gar nicht mal abgesehen vom Essen kochen und ein wenig Haushalt.
Ich habe jetzt bei der Krankenkasse (Knappschaft) einen neuen Antrag auf Pflegestufe angefordert - weiter konnte die Dame mir am Telefon auch nicht helfen. Ich müsste, wenn es denn notwendig ist, mich erst mal selbst um einen ambulanten Pflegedienst kümmern - deren Kosten ich bzw. meine Eltern dann erst mal selbst übernehmen müssten. Ist das richtig so? Was kostet sowas (morgens und abends, waschen und anziehen)?
Was ich gerne wissen möchte ist welche Angaben wir machen müssen um diese Pflegestufe zu bekommen - bitte richtig verstehen - wir wollen uns das nicht erschummeln - es ist wirklich unbedingt notwendig dass mind. morgens und abends jemand (ambul. Pflegedienst) kommt. Mein Vater sagt immer "...ach das geht schon..." und ich denke dass das der Fehler war bei der letzten Begutachtung. Sicherlich geht alles auch mal ohne Hilfe wenn es unbedingt sein muss - aber nicht auf Dauer...
Ich habe bis jetzt schon mal raus gefunden dass es gut wäre wenn ich bei einem Pflegedienst mal anrufe und mich dort erkundige wie das so ablaufen kann.
Was kostet es denn so ungefähr wenn ein ambulanter Pflegedienst z.B. morgens zum waschen und anziehen kommt? Oder was kostet einmal baden? Ich hab da überhaupt keine Vorstellung... Und mit Geld sieht's sowieso nicht gut aus, bei meinen Eltern nicht und bei mir genauso wenig.
Ach ja, wenn wir Hilfe zur Pflege beim Sozialamt beantragen (ist das unabhängig von einer Pflegestufe?) kommen die doch bestimmt gleich und wollen sämtliche Vermögensangaben haben, oder? Und ich nehme an auch von den Kindern - also von mir und meinem Bruder. Es gibt zwar nicht viel zu holen, aber gibt es da wieder sowas wie Freibeträge oder bestimmte "Vermögensarten" z.B. Lebensversicherung wo sie nicht ran können? Was muss man da überhaubt angeben? Die Zeit die für die Pflege verwendet wird?
Ich hab bei sowas immer wieder ein schlechtes Gewissen - hört sich immer an als ob man nur auf Geld aus ist - dabei geht es doch nur darum das mit dem Geld die Eltern möglichst sorgenfrei und gut leben können trotz ihrer körperlichen/gesundheitlichen Einschränkungen.
Danke!
mein Vater ist nach einer Hüft-OP und zwei Oberschenkelhals-Brüchen nur noch sehr eingeschränkt bewegungsfähig. Anziehen im unteren Bereich geht nicht allein, ausziehen nur mit Mühe. Rasieren und Zähneputzen geht noch, aber richtig waschen nicht. Toilette nur mit viel Mühe (und dem Risiko des wegrutschens...). Schmerzen bei fast allen Bewegungen.
Vor kurzem hatten wir eine Pflegestufe beantragt, die jedoch abgelehnt wurde da bisher meine Mutter die Pflege übernommen hat und der Pflegebedarf angeblich nicht über diese Mindestzeit hinaus kommt. Nun hat meine Mutter aber leider einen Herzinfarkt bekommen und liegt im Krankenhaus, muss danach zur Reha und kann dann natürlich auch nicht mehr so richtig weiter pflegen - bzw. gar nicht mal abgesehen vom Essen kochen und ein wenig Haushalt.
Ich habe jetzt bei der Krankenkasse (Knappschaft) einen neuen Antrag auf Pflegestufe angefordert - weiter konnte die Dame mir am Telefon auch nicht helfen. Ich müsste, wenn es denn notwendig ist, mich erst mal selbst um einen ambulanten Pflegedienst kümmern - deren Kosten ich bzw. meine Eltern dann erst mal selbst übernehmen müssten. Ist das richtig so? Was kostet sowas (morgens und abends, waschen und anziehen)?
Was ich gerne wissen möchte ist welche Angaben wir machen müssen um diese Pflegestufe zu bekommen - bitte richtig verstehen - wir wollen uns das nicht erschummeln - es ist wirklich unbedingt notwendig dass mind. morgens und abends jemand (ambul. Pflegedienst) kommt. Mein Vater sagt immer "...ach das geht schon..." und ich denke dass das der Fehler war bei der letzten Begutachtung. Sicherlich geht alles auch mal ohne Hilfe wenn es unbedingt sein muss - aber nicht auf Dauer...
Ich habe bis jetzt schon mal raus gefunden dass es gut wäre wenn ich bei einem Pflegedienst mal anrufe und mich dort erkundige wie das so ablaufen kann.
Was kostet es denn so ungefähr wenn ein ambulanter Pflegedienst z.B. morgens zum waschen und anziehen kommt? Oder was kostet einmal baden? Ich hab da überhaupt keine Vorstellung... Und mit Geld sieht's sowieso nicht gut aus, bei meinen Eltern nicht und bei mir genauso wenig.
Ach ja, wenn wir Hilfe zur Pflege beim Sozialamt beantragen (ist das unabhängig von einer Pflegestufe?) kommen die doch bestimmt gleich und wollen sämtliche Vermögensangaben haben, oder? Und ich nehme an auch von den Kindern - also von mir und meinem Bruder. Es gibt zwar nicht viel zu holen, aber gibt es da wieder sowas wie Freibeträge oder bestimmte "Vermögensarten" z.B. Lebensversicherung wo sie nicht ran können? Was muss man da überhaubt angeben? Die Zeit die für die Pflege verwendet wird?
Ich hab bei sowas immer wieder ein schlechtes Gewissen - hört sich immer an als ob man nur auf Geld aus ist - dabei geht es doch nur darum das mit dem Geld die Eltern möglichst sorgenfrei und gut leben können trotz ihrer körperlichen/gesundheitlichen Einschränkungen.
Danke!