Nicht jeder darf sich kümmern - Umfrage: Menschen mit
Patientenverfügung legen oft auch die Art der Betreuung fest
Jeder achte Bundesbürger (12,5 %) will bei
seiner Betreuung im Krankheits- oder Pflegefall nichts dem Zufall
überlassen. Jeder Zehnte (10,2 %) gibt bei einer repräsentativen
Umfrage im Auftrag des "Senioren Ratgeber" auch an, er hätte in einer
so genannten Betreuungsverfügung festgelegt, welche konkrete Person
von einem Vormundschaftsgericht als Betreuer eingesetzt werden
sollte, falls man einmal wichtige Angelegenheiten nicht mehr selbst
regeln kann.
Einige Befragte haben sogar festgelegt, welche Menschen sie auf
keinen Fall an ihrem Pflegebett sehen möchten: Jeder 13. der Bürger
(7,7 %), die eine Betreuungsverfügung erstellt haben, haben für sich
ausdrücklich vermerken lassen, welche Personen einmal "keinesfalls"
die Verantwortung für sie übernehmen sollen.
Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Apothekenmagazins
"Senioren Ratgeber", durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg
bei 1.973 Männern und Frauen ab 14 Jahren, darunter 247 Personen, die
für sich eine Betreuungsverfügung festgelegt haben.
Das Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber" liegt in den meisten
Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an
Kunden abgegeben.
Originaltext: Wort und Bild - Senioren Ratgeber
Quelle: Pressemitteilung vom 2.11.2009
Pressekontakt:
Ruth Pirhalla
Tel. 089 / 744 33 123
Fax 089 / 744 33 459
E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de
http://www.apotheken-umschau.de
http://www.wortundbildverlag.de
Diese Meldung ist nur mit Quellenangabe "Senioren Ratgeber" zur
Veröffentlichung frei.
Patientenverfügung - Nicht jeder darf sich kümmern
Moderator: WernerSchell